Wind in den Segeln, Wellen unter dem Schiff und jede Menge Abenteuer: Für die Klasse 10b ging es in diesem Jahr auf eine ganz besondere Klassenreise. Eine Woche lang tauschte die Klasse Klassenzimmer und Schulbank gegen den Traditionssegler „Zephyr“ und erkundete die Ostsee unter Segeln.
Gestartet wurde in Kiel. Von dort führte die Reise über Damp und Sonderborg bis nach Marstal auf der dänischen Insel Ærø. Doch nicht nur die Reiseziele machten die Woche zu einem besonderen Erlebnis: Eine ganze Woche auf engstem Raum auf einem Segelschiff zu leben, war für alle eine völlig neue Erfahrung.
Gemeinsam wurde angepackt: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie die verschiedenen Segel gesetzt werden, welche Aufgaben an Bord zu übernehmen sind und wie man das Schiff auf Kurs hält. Dabei wurde schnell deutlich, dass ein Segelschiff nur dann richtig funktioniert, wenn alle mithelfen und als Team zusammenarbeiten.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Klassenlehrer Herr Marien übernahm kurzerhand selbst das Kochen – offenbar mit der Überzeugung, dass die kulinarische Versorgung der Klasse bei ihm doch besser aufgehoben war, als sie vollständig in die Hände der Schülerinnen und Schüler zu legen. So gab es an Bord nicht nur Abenteuer, sondern auch regelmäßig etwas Leckeres auf den Teller.
Ein besonderes Highlight erwartete die Klasse auf der Rückfahrt am Donnerstag. Bei kräftigem Wind und starkem Wellengang ging es wieder in Richtung Deutschland. Für viele war dieser Tag wohl der aufregendste und eindrucksvollste der gesamten Reise. Während die einen die hohen Wellen mit Begeisterung genossen, kämpften andere – vorsichtig formuliert – etwas mehr mit der Seetauglichkeit. Dieser Tag wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!
Am Ende waren sich jedoch alle einig: Eine Woche auf der „Zephyr“ war ein großartiges Erlebnis. Gemeinsam segeln, zusammen anpacken, neue Orte entdecken und eine Woche lang als Klasse auf einem Schiff leben – das hat die 10b nicht nur näher zusammengebracht, sondern auch für viele unvergessliche Erinnerungen gesorgt.
Was bleibt? Jede Menge Geschichten, neue Erfahrungen und wahrscheinlich auch ein paar Erinnerungen an hohe Wellen, volle Segel und das ganz besondere Gefühl, eine Woche lang auf einem Traditionssegler zu Hause gewesen zu sein
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